• Wohnungskauf in Thailand


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    Der Condominium Kauf in Thailand bedarf einiger Vorbereitung, dann steht einem Alterswohnsitz oder einer Ferienresidenz aber nichts mehr im Wege.

    Eine Wohnung – ein sog. Condominium – in Thailand als Ausländer zu erwerben war noch nie so einfach! 

    Vorweg: ein paar mal in Thailand im Urlaub gewesen zu sein, bedeutet noch lange nicht, dass es einem dort auch langfristig gefällt. Zu unterschiedlich sind doch manchmal Lebenseinstellungen, kulturelle und geschäftliche Gepflogenheiten etc. Um das zu entscheiden sollte man länger nach Thailand reisen und am Wunschort ein zwei Monate leben. Die Erfahrungen dieser Zeit werden einem sehr schnell zeigen, ob man sich einen Aufenthalt auch längerfristig vorstellen kann. Aber wenn man einmal den Entschluss gefasst hat, halten einen im Prinzip nur noch das Eigenkapital und ein paar formelle/rechtliche Dinge von der Verwirklichung des Traumes ab.

    Das heißt im Umkehrschluss, dass man früher oder später konkret darüber nachdenken sollte, ob man diesen Traum auch realisieren kann und will. Und man kann – sofern man will, und solange man einige formale und rechtliche Punkte beachtet.

    Eigenbesitz von Land und Wohnungen für Ausländer

    Während es laut thailändischem Gesetz Ausländern verboten ist Land auf eigenen Namen zu kaufen, ist es seit mehreren Jahren möglich, Eigentumswohnungen auf eigenen Namen zu kaufen. Sogenannte Condominiums können auf „Foreign Name“ gekauft werden, solange das Gesamtobjekt in einem Verhältnis von 49 zu 51 % in thailändischer Hand bleibt. Das heißt konkret, dass Sie auf eigen Namen kaufen können, solange die 49-Prozent-Quote noch nicht erreicht wurde. Wohlgemerkt geht es nicht um die Eigentümer- sondern um die Quadratmeterverteilung.

    Falls diese Quote bereits erreicht ist, gibt es aber auch die Möglichkeit die Wohnung in Form einen „Thai Company“ zu kaufen. Dies ist ein juristisches Konstrukt, das oft Makler oder die jeweiligen Bauträger mit Partner-Anwaltskanzleien anbieten. Konkret bedeutet das, dass sie eine in Thailand gemeldete Firma in Form einer „Limited“ gründen, in der Sie 49% halten. Dazu kommen zwei Thailändische Staatsbürger, die zusammen 51 % der Company besitzen. Damit die 51 % thailändischer Besitz der Firmierung Sie nicht überstimmen können, werden vorab entsprechende Verträge geschlossen.

    So weit die Theorie. In der Praxis ist es so, dass die Kaufform der „Thai Company“ zwar geduldet ist, aber von Finanzamt etc. sehr genau beobachtet wird, da ja keinerlei Gewinnabsicht vorliegt. Vorteil ist meist ein sehr viel günstigerer Kaufpreis. Nachteil ist, dass jährlich eine steuerrechtliche Bilanz der Firma aufgestellt werden muss. Für die Unterschrift müssen dann auch alle Beteiligten persönlich Anwesend sein. Ebenso kommen dann jährliche Mehrkosten auf Sie zu.

    Die Option ein Condominium in Thailand in der Form der „Thai Company“ zu kaufen, ist durchaus möglich und gängige Praxis für viele Interessierte. Fragt man jedoch Anwälte, so sagen diese mehrheitlich, dass die geeignetere Form des Kaufs definitiv die Option mit „Foreign Name“ darstellt. (Weitere Informationen zum Thema Immobilienkaufvertrag in Thailand.)

    Wie auch immer Sie sich entscheiden, wenn Sie erst einmal eingezogen sind und die ersten Tage den Meerblick und die traumhaften Sonnenuntergänge gesehen haben, werden die ganzen formalen Umstände in den Hintergrund treten und Sie werden nur noch die tolle Zeit in einem Traumland genießen.

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